Lena klagte etwa im Alter von 12 Jahren bereits häufig über Bauch- und Gelenkschmerzen, Schwindel, etc. Viele Arztbesuche brachten immer wieder dasselbe Ergebnis: Da ist nichts. Das sind Pubertätsbeschwerden. Mit 16 Jahren etwa hörte sie mit ihrem sehr geliebten Sport, dem Cheerleading, auf, weil es aufgrund der Gelenkschmerzen und Kreislaufproblemen nicht mehr ging. Es folgten viele weitere Arztbesuche, immer wieder ohne wirkliches Ergebnis. Jetzt wurde gesagt, alles sei psychosomatisch.
Durch Zufall wurde sie mit Anfang 20 auf ein YouTube- Video aufmerksam, worin ihre Symptome ziemlich genau beschrieben wurden und sie dachte: Das passt doch. Eine Orthopädin bestätigte ihren Verdacht: hypermobiles Ehlers-Danlos-Syndrom, kurz hEDS. Eine genetische Bindegewebsschwäche, wobei es zu einer Überbeweglichkeit von Gelenken kommt, aber auch die inneren Organe evtl. nicht genug an der richtigen Stelle gehalten werden. Bis zur schriftlichen Diagnose dauerte es dann nochmal 1 ½ Jahre, da dieser Typ des EDS nur durch ein Ausschlussverfahren festgestellt wird. Was bedeutet, Fachärzte aus sämtlichen medizinischen Bereichen aufzusuchen, die ausschließen, dass die jeweiligen Symptome andere Gründe haben können.
Bei einer Endometriose-OP im Frühjahr 2024 stellte der dortige Chirurg fest, dass wohl Kompressionssyndrome vorliegen würden und verwies Lena an einen Facharzt in Leipzig. Dorthin fuhren wir dann im November 2024 hin. Der Verdacht bestätigte sich. Es stellten sich die Kompressionssyndrome Nussknacker - die linke Nierenvene wird zwischen der Aorta (Hauptschlagader) und der Arteria mesenterica superior (obere Darmarterie)
-Anmerkung: bei mir nicht so sondern wird zwischen Arterie? und Wirbelsäule eingeklemmt -
eingeklemmt - und May-Thurner heraus, wobei die rechte Beckenschlagader (Arteria iliaca communis) die linke Beckenvene (Vena iliaca communis) einklemmt.
Grundsätzlich kann man diese Gefäßerkrankungen mit Stents beheben. Aufgrund der Bindegewebsschwäche bedarf es aber hier einer anderen Vorgehensweise. Diese wird leider nur von sehr wenigen Ärzten weltweit durchgeführt. In Deutschland gibt es einen Spezialisten in Düsseldorf, wohin Patienten aus aller Welt kommen.
Nun gab es leider in NRW eine Gesetzesänderung, die bewirkt, dass die Krankenkassen die notwendige Operation in diesem Krankenhaus nicht mehr - auch nicht teilweise - übernehmen kann.
Daher haben Lena und ihre Freundinnen sich über GoFundMe an die Öffentlichkeit gewandt.
Lena hofft sehr und geht fest davon aus, dass es ihr nach der OP deutlich besser geht und sie viele Dinge, die sie früher so gern gemacht hat, wieder machen kann. Lena war immer sehr gerne in der Natur unterwegs, aber das Allergrößte sind Besuche von Metal-Konzerten, die sie in den letzten Jahren immer weniger machen konnte.
In den letzten Jahren haben die Symptome immer mehr zugenommen. Lena leidet unter Bauchschmerzen, Gelenkschmerzen, Verdauungsbeschwerden, viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten, dauerhafte Erschöpfung, Fatigue. - > ist das gleiche
Ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin musste sie schon nach einem halben Jahr abbrechen, weil sie es gesundheitlich nicht schaffte. Sie hofft, nach der OP diese oder z. B. eine Ausbildung zur Logopädin doch noch einmal aufnehmen zu können.
2/2
Zweimal startete sie den Versuch mit einer eigenen Wohnung. Leider klappte auch die Führung eines eigenen Haushalts nicht. Da sie immer wieder tageweise, manchmal auch mehrere Tage hintereinander, nicht mal aus dem Bett kommt, war das Führen eines Haushalts nicht ausreichend möglich. Auch das Kochen, was sie eigentlich so gerne tut, war viel zu oft nicht möglich. Lena ist dann wieder zu uns gezogen. Nachdem sie von 2021 bis 2023 in einer eigenen Wohnung gewohnt hatte und dann wieder zu uns gezogen war, startete sie einen neuen Versuch mit einer sehr kleinen, ebenerdigen Wohnung. Leider musste sie auch diese, wieder aus gesundheitlichen Gründen, nach wenigen Monaten aufgeben.
Auch dieses ist ein Wunsch und Ziel, nach einer erfolgreichen OP endlich ihren eigenen Hausstand gründen zu können.
Die OP hat am 04.12.2025 stattgefunden. Diese ist planmäßig verlaufen und Lena geht es den Umständen entsprechend gut. Die Erholungsphase wird allerdings lange Zeit in Anspruch nehmen
Spendenkonto für Lena DE75 3701 9000 1011 2689 58 Stichwort LENA
SOZIALES ENGAGEMENT:
LSW SPENDET 2.000 EURO FÜR DEN VEREIN S.U.E.D. E.V.
– SOZIALES UNTER EINEM DACH
Die LSW verzichtet auch in diesem Jahr auf das Versenden von Weihnachtspräsenten und unterstützt
stattdessen besondere Initiativen innerhalb des Versorgungsgebietes. 2025 erhält der Verein „S.U.E.D. e.
V. – Soziales unter einem Dach“ eine Spende in Höhe von 2.000 Euro. Am Dienstag, den 09.12.2025,
überreichte René Lange, Geschäftsführer der LSW, den symbolischen Spendenscheck persönlich im
neuen Vereinsbüro in der Marktstraße 13 in Hornburg.
Die Spende dient der Anschaffung eines gebrauchten, barrierefreien Kleinbusses „Seniorenbus“. Dieser
soll zukünftig von ehrenamtlichen Fahrern regelmäßig eingesetzt werden, um die Mobilität im
ländlichen Raum zu verbessern. Auch Kinder und Jugendliche, die aus Krankheitsgründen nicht mit dem
öffentlichen Nahverkehr fahren können, profitieren von diesem Angebot.
„Mit unserer Weihnachtsspende möchten wir gezielt Projekte unterstützen, die das Leben der Menschen
in unserer Region nachhaltig verbessern. Der Seniorenbus ist ein großartiges Beispiel für gelebtes
Engagement und Zusammenhalt. Es freut mich sehr, dass wir mit unserer Spende einen Beitrag zur
Mobilität und Teilhabe im ländlichen Raum leisten können“, so René Lange.
Der Verein S.U.E.D. e. V. wurde gegründet, um soziale Unterstützung zu bieten und Pflegeangehörige
umfassend zu informieren. „Die enge Zusammenarbeit mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD)
ergänzt das Angebot sinnvoll“, erläutert Silvia Ahrens, Vorsitzende des Vereins. Den geschäftlichen Teil
des Vereins verantwortet Tessa Breustedt zudem steht Rita Hottendorf vom SovD Ortsverband
Schladen/ Hornburg als Ansprechpartnerin zur Verfügung. „Die Unterstützung der LSW zeigt die
Wertschätzung unserer Arbeit. Der Seniorenbus ist ein Herzensprojekt, das ohne Spenden nicht möglich
wäre“, freut sich Peter König (S.U.E.D. e V.) über die zugedachte Weihnachtsspende.
Schladen, 9. Dezember 2025
Unser neues Projekt zur Hilfe ist Lena aus Peine- ihr habt es sicherlich gelesen - die junge Dame will zurück ins Leben und wieder auf die Bühne und an Festivals ( Metallfan) teilhaben !
Wir werden hier noch ausführlich berichten - wenn wir alle Freigaben haben !

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